Alle Jahre wieder: #socialsinging

Es ist nichts Neues, dass in Köln gern miteinander gesungen wird. Meist ist das mit einem lokal sehr ausgeprägten Kostümierungsritual namens Karneval und mit Schunkeln und vielen Bützjer verbunden. Es gibt Kneipen-Singaktionen wie Loss mer singe oder einmal jährlich für eine Woche den singenden Biergarten. Nun sind mindestens zwei Drittel der Herbergsmütter nicht sonderlich versessen auf Karneval. Aber das mit dem Singen … hmmm …

#socialsingng 2012 mit Unterstützung von Guido Renner und Hans Fuecker Foto: Oliver Schwarz

#socialsingng 2012 mit Unterstützung von Guido Renner und Hans Fuecker
Foto: Oliver Schwarz

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Kultur auf die digitale Bühne: Interview mit Ilias Ntais

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Foto: Jorgos Katsimitsoulias

Mit Ilias Ntais haben wir kürzlichen einen sehr besonderen Tag verbracht. Er hatte uns angeboten, Filme für die Kommunikation des stARTcamp Köln und uns Herbergsmütter zu machen. Es war einer der heißesten Tage des Sommers in Köln. Wir haben konzentriert miteinander gearbeitet, wunderbare Gespräche gehabt – und viel gelacht.

Das Ergebnis findet Ihr auf unserem frisch eingerichteten Youtube-Kanal.

Ilias kannten wir schon von den letzten stARTcamps in Köln, aber es blieb doch bei einer flüchtigen Begegnung. Beim wunderbaren stARTcamp Ruhr York kamen wir dann näher miteinander ins Gespräch. Gut so! Nun ist er unser Sponsor, er wird eine sehr spannend klingende Session anbieten – und ich (Wibke) habe Ilias ein paar neugierige Fragen gestellt. Weiterlesen

Musik ist Trumpf!

Die Musikbranche hat es vielleicht am besten verstanden das Social Web zu nutzen. Musiker präsentieren sich auf Youtube und werden entdeckt und machen Weltkarriere (OK, Justin Bieber ist vielleicht eine Ausnahme), die Zahl der Netlabels wächst kontinuierlich,  sie stellten als Urdomäne für elektronische Musik den Musikvertrieb auf den Kopf und verstehen sich oft als Gesamtkonzeption aus Grafik- und Webdesign, Streetart, Fotografie und Musik.

„Das Internet verbindet, ermöglicht den Austausch, bietet ein potentielles Millionen-Publikum und vor allem unterstützt es die Kontrollfreaks der Netlabel. Denn nichts gibt mehr Schubkraft als Fame. Den lesen alle in ihren Einschalt- und Downloadquoten ab, weil die oft ehrlicher den Geschmack der Zuhörer ausdrücken.
Und dann ist auch die Fanpost selbst aus dem hintersten Winkel der Erde nicht mehr weit entfernt. Musik will schließlich frei sein und wenn sie gut ist kommt sie überall hin. Word up!“
Moritz »mo.« Sauer auf www.phlow.de

Aber auch Opernhäuser, Orchester und Philharmonien setzen inzwischen auf das Social Web um ihre Fans zu erreichen.
Musik wird getauscht und verschenkt, diverse Plattformen bedienen sowohl Musiker als auch User (Soundcloud, Myspace), kollaborative Projekte entstehen. In dem Zusammenhang sind Copyright, OpenSource und Creative Commons heiß diskutierte Themen.
Künstler werden zu Publizisten, Vertrieblern, Marketingexperten. Ist das gut? Macht das Sinn?
Was können die anderen Branchen von der Musikszene lernen? Welche Erfahrungen können sie sich sparen. Was sind Gemeinsamkeiten, was sind die Unterschiede.

uvo