Alle Jahre wieder: #socialsinging

Es ist nichts Neues, dass in Köln gern miteinander gesungen wird. Meist ist das mit einem lokal sehr ausgeprägten Kostümierungsritual namens Karneval und mit Schunkeln und vielen Bützjer verbunden. Es gibt Kneipen-Singaktionen wie Loss mer singe oder einmal jährlich für eine Woche den singenden Biergarten. Nun sind mindestens zwei Drittel der Herbergsmütter nicht sonderlich versessen auf Karneval. Aber das mit dem Singen … hmmm …

#socialsingng 2012 mit Unterstützung von Guido Renner und Hans Fuecker Foto: Oliver Schwarz

#socialsingng 2012 mit Unterstützung von Guido Renner und Hans Fuecker
Foto: Oliver Schwarz

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Schlüsselerlebnis mit dem Social Web: In echt und in Farbe. Aus dem Web ins reale Leben und zurück!

Karin Janner und das Theatercamp riefen kürzlich zur Blogparade auf: Eure “Schlüsselerlebnisse” mit dem Social Web! Ha, da machen wir doch gern mit:

Ach, diese vereinsamten Nerds vor ihren Rechnern! Sie haben keine echten Freunde, nur Facebook-Freunde. Sie vermögen sich nicht mehr zu unterhalten, nur noch kürzeste Sätze zu twittern. Tagaus, tagein sehen sie sich Katzenvideos an und verblöden. Ja? Ernsthaft? Wir erzählen Euch mal eine Geschichte. UNSERE Geschichte:

Vor rund zwei Jahren hatte @kulturtussi Anke von Heyl die Idee, kulturinteressierte Twitterer kennenzulernen. Sie setzte einen Termin fest, ein passender Treffpunkt im Café des Museum Ludwig war schnell gefunden. Und dann wartete sie, wer sich da wohl blicken ließ. Es waren zunächst nur vier. Darunter @sinnundverstand aka Wibke Ladwig und @frauvogel aka Ute Vogel . Eine Zeit lang trafen wir uns sich einmal im Monat zu einem zwanglosen Austausch über Kultur und Web 2.0. Auf ein oder zwei Gläschen Rotwein und einem lecker Essen.

Mit der Zeit wurde die Runde größer. Dann kam die Idee auf, die Treffen doch ein bisschen gezielter auf bestimmte Themen hin zu nutzen. Vielleicht sollten wir irgendwie Vorträge einbauen? Wie können wir den Austausch ausweiten und damit vielleicht noch zögerliche Skeptiker einbeziehen?

Moment, dachte Anke, da gab es doch diese stARTcamps! Die  Satelliten-Veranstaltungen zur stARTconference in Duisburg. Einer allein kann so etwas nicht stemmen. Aber vielleicht finden sich ja Mitstreiter unter den Kulturtwittwoch-Leuten? Und so fragte Anke von Heyl bei Wibke Ladwig und Ute Vogel nach, ob die nicht Lust hätten, gemeinsam so eine Veranstaltung zu organisieren. Ohne Zögern sagten sie zu. Ohne zu überlegen, ob sie dafür überhaupt Zeit hätten. Und ohne wirklich genau zu wissen, was da auf sie zukäme. Aber irgendwie vertrauten alle drei der viel beschworenen Follower-Power und auf das schon bestehende Netzwerk der stARTconference. In einem kurzen Skype-Telefonat mit Frank Tentler konnten wir uns sich dessen auch sicher sein. Frank sprach uns Mut zu und freute sich, dass wir in Köln ein stARTcamp machen wollten.

Die Herbergsmütter bei der Arbeit

Foto: Wibke Ladwig

 Ziemlich schnell stellten wir fest, dass wir ein unglaublich gutes Team sind. Jede brachte aus Ihrem Fachbereich KnowHow und Kontakte mit. Engagement, Kreativität, Zuverlässigkeit und das Brennen für die gemeinsame Sache ergaben eine selten erlebte Synergie, die sicherlich sehr dazu beigetragen hat, dass schon das erste  stARTcamp ein so durchschlagender Erfolg wurde. Die Unterstützung und der Support, den wir aus dem „stARTuniversum“ bekamen, virtuell und auch vor Ort, war zusätzlich atemberaubend. Frank Tentler, Christian Henner-Fehr, Karin Janner, Harald Link, Guido Schwan, Alex Bentzien und Klaudia Pirc seien exemplarisch genannt,

Die Organisation eines stARTtogether im April 2012 folgte und inzwischen konnten wir mit dem 2. stARTcamp Köln am Erfolg des ersten anschließen. Mittlerweile haben sich aus der gemeinsamen Arbeit heraus viele neue Ideen und Kontakte ergeben, wie z.B. der Podcast Hörweide, den Wibke Ladwig und Guido Schwan auf die Beine gestellt haben. Guido, inzwischen adoptierter Herbergsvater, der das stARTcamp Köln als wunderbares Experimentierfeld für technische Unternehmungen nutzt, ist mittlerweile quer durch die Republik im Einsatz für das viel gerühmte Livestreaming von Veranstaltungen.

Stetig wächst das Netzwerk weiter und neue Ideen entstehen. Neue Verbindungslinien werden aufgebaut wie zum Beispiel die zum Beethovenfest, bei dem wir vom Team stARTcamp Köln geschlossen zum Tweetup eingeladen wurden. Wir hoffen natürlich, die die dort geknüpften Bande in Zukunft für das stARTcamp Köln nutzen zu können ;).

Die Herbergsmütter beim stARTcamp 2012

Der Erfolg der gemeinsamen Projekte liegt nicht zuletzt auch an den Chancen von Social Media. Google Docs, Doodle-Termine, Facebook und Twitter bieten wunderbare Möglichkeiten, dass Menschen aus Köln, Berlin, Hamburg oder Wien unkompliziert und bequem für Ideenfindung, Absprachen und Organisation zusammen arbeiten können. Bei allen technischen Errungenschaften zur Kommunikation steht aber eins fest: Nur wenn man sich auch „live und in Farbe“ auf einer Wellenlänge trifft, kann man auch im digitalen Raum ohne Missverständnisse und Rangeleien unkompliziert, vertrauensvoll und schnell miteinander arbeiten.

Das Gute am Web ist, dass man relativ unkompliziert Gleichgesinnte kennen lernen kann. Über die Vernetzung über gemeinsame Interessen oder Themen wird man aufeinander aufmerksam – der Rest ist „Chemie“ und Glück. Wir hatten Glück – und wir Herbergsmütter werden uns und Euch noch das ein oder andere bescheren!

 

Wie eine Blogparade funktioniert und wie Ihr mitmachen könnt, lest Ihr hier.

Tag 1 nach dem stARTcamp Köln

Ein großes Dankeschön an die Teilnehmer vor Ort und beim Livestream, unsere Sponsoren, unsere Musikanten, unseren Caterer und die Karl-Rahner-Akademie! Es war ein fantastischer Tag. DANKE ♥.

Wir atmen nun einmal durch und stellen in den nächsten Tagen die Dokumentation online. Einstweilen hier schon einmal die Eindrücke, die unser fabelhafter Fotograf Oliver Schwarz im Bild festhielt. Herrliche Fotos!
Die Herbergsmütter - Foto: Helge David

Foto: (c) Helge David
http://instagram.com/p/Pj7aG0zDsG/ 

Sessionvorschläge fürs stARTcamp Köln 2012

Die Vorfreude aufs 2. stARTcamp Köln steigt, die Spannung auch! Im vergangenen Jahr hatten wir ganz viele Teilnehmer dabei, für die das Format Barcamp neu war. Also geben wir eine kleine Starthilfe für alle, für die das Format Barcamp neu ist. Und für alte Hasen ein kleiner Schubs, sich hübsche Sessions auszudenken ;-).

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Bikd: Muntere Diskussionsrunde beim stARTcamp Köln 2011 

Wie funktioniert das nun mit den Sessions?

 Bereist jetzt könnt Ihr Eure Vorschläge für Sessions online stellen. Hierfür nutzen wir die Community-Plattform mixxt, wo Ihr Euch auch schon im Vorfeld miteinander vernetzen und austauschen könnt.

  • Das Programm fürs stARTcamp entsteht am Tag selbst.
  • Nach einer Vorstellungsrunde (hier die Aufzeichnung vom vergangenen Jahr) stellen alle, die eine Session anbieten möchten, diese kurz vor.
  • Wir stimmen ab, wie groß das Interesse ist.
  • Danach vergeben wir die unterschiedlich großen Räume.
  • Es finden den ganzen Tag über drei bis vier Sessions gleichzeitig statt.

Erste Sessionvorschläge sind bereits online.

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Der Sessionsplan für das stARTcamp Köln 2011 entsteht … 

Was sind eigentlich „Sessions“?

Sessions können beispielsweise Arbeitsgruppen, Diskussionsrunden, Erfahrungsaustausch und Vorträge sein. Barcamps sind keine Konferenzen mit bezahlten Sprechern oder Fortbildungsveranstaltungen mit bezahlten Referenten. Im Mittelpunkt steht der Austausch miteinander. Jeder kann und darf etwas anbieten und die Moderation einer Session übernehmen. Stifte, Flipcharts, Moderationskarten u.ä. sind vorhanden.

Hier könnt Ihr Euch Anregungen in der Dokumentation des stARTcamps 2011 holen.

Wir freuen uns auf Euch und Eure Vorschläge! Wenn Ihr Themenwünsche habt und Euch eine Session dazu wünscht, könnt Ihr diese gerne hier als Kommentar einstellen. Vielleicht fühlt sich ja jemand animiert, zum Wunschthema etwas anzubieten.

Herzlich grüßen Eure Herbergsmütter!

Wochenend und Sonnenschein: Heidewitzka, was für eine Woche

Auch wenn wir drei Herbergsmütter samt unseres Technik-Kapitäns Guido Schwan seit einer geraumen Weile auf dem 2. stARTcamp Köln herumdenken und erste Rahmenbedingungen geklärt haben: Richtig los geht es mit der Vorfreude  mit dem Start der Anmeldung.

Nur noch neun der achtzig Tickets aus dem ersten Kontingent sind zu haben. Das zweite (und letzte) Kontingent von vierzig Karten geben wir am 23. August (nachmittags) frei. Die Ehrenschleife für die schnellste Klickerin geht übrigens an Stefanie Leo, die um Punkt 10 Uhr, gleich nach der Freischaltung, ihr Tickets erwarb. Juchee!

Das große und wache Interesse an unserem stARTcamp macht uns mehr als froh. Ebenso wie das Vertrauen unserer Sponsoren: wie im Vorjahr untersützen uns die Kommunikationslotsen und Exponatec. Neu hinzu kamen in dieser Woche dann Pausanio, Schwindt PR und der Buchladen Neusser Straße. Wunderbar.

Auch erste vielversprechende Sessionvorschläge erreichten uns, die wir bald auch hier im Blog vorstellen werden.

Derart beschwingt erinnern wir mit einem fröhlichen Kichern an unser Social Singing vom vergangenen Jahr zum Abschluß des ersten stARTcamps Köln und wünschen ein herrliches Wochenende mit Sonnenschein!

(Hier die „Grundlage“ zu unserer Gesangseinlage)

Nach dem stARtcamp Köln ist vor dem stARTcamp Köln

Sebastian Hartmann

Foto: Harald Link

Die Herbergsmütter sind glücklich, zufrieden, dankbar und beseelt von den überwältigenden Rückmeldungen. Ihr habt den von uns vorbereiteten Rahmen mit fabehaften Inhalten, Energie und guter Atmosphäre gefüllt. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen bei der stARTconference im November, auf weitere stARtcamps in anderen Orten und gegen ein 2. stARtcamp Köln 2012 spricht im Moment auch nichts. ;)