Frank Tentler – eine typische Heldenreise von den Anfängen des Internet bis heute

Der Mann ist auf jedem Barcamp oder jeder Konferenz schon von weitem zu sehen. Er ist der mit dem Hut. Viele kennen ihn als Mr. stARTconference und als Social Media Berater erster Stunde. Als wir vor gut zweieinhalb Jahren das erste Mal mit Frank Tentler per Skype Kontakt hatten, war klar: das ist einer, mit dem wird man schnell warm. Wir waren damals sofort eingenommen von seiner menschlichen Art und dem Vertrauen, das er uns Herbergsmüttern entgegenbrachte. Nun ist er schon zum dritten Mal unser Unterstützer beim stARTcamp Köln  und wir durften ihn in den vergangenen Jahren etwas näher kennenlernen. Was wir entdecken konnten, ist eine äußerst interessante Biografie. Wir finden, die ist es wert, auch einmal ausführlicher erzählt zu werden. Denn es ist eine dieser exemplarischen Geschichten von einem der auszog, das Internet zu entdecken.

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Foto: Oliver Schwarz

Aufbruch

Als Frank das erste Mal von seinem Werdegang erzählte, kam uns sofort diese Idee in den Kopf: das klingt irgendwie nach dem Muster einer klassischen Heldenreise.  Diese beginnt in der Regel mit dem Aufbruch aus dem Alltäglichen in eine neue, unbekannte Welt. Weiterlesen

Anmeldung via Amiando

Tickets für das stARTcamp Köln am 13. September 2013 in der Karl-Rahner-Akademie gibt es über die Buchungsplattform Amiando für 25 EUR. Wer nur mit Vorlage einer Rechnung bei seinem Arbeitgeber ein Ticket kaufen kann, melde sich bitte bei uns: info@herbergsmuetter.de.

Der Teilnahmebetrag deckt zusammen mit der Unterstützung durch unsere Sponsoren die Kosten für Miete, Catering und Organisationsdinge, z.B. Namensschilder, Stifte, Technikkram.

Wir veranstalten das stARTcamp Köln ehrenamtlich und verdienen damit kein Geld.

Wir basteln uns einen Social Media Manager

„Kennt Ihr noch alle die Vorlagen aus Pappe, mit denen man sich Hampelmänner basteln konnte? Öm, ja, so, hier sind Bastelvorlagen. Hampelmänner. Hampelfrauen. Da liegen Scheren, Stifte und Klebestifte. Da sind solchen Hintendran-Klemm-Dinger (= Klammern für Versandtaschen). Basteln wir uns einen Social Media Manager!”

Los geht's!

Los geht’s!

So ähnlich ging die Session beim stARTcamp Köln im vergangenen Jahr los. Eigentlich war es eine Schnapsidee … Weiterlesen

Menschen, Tiere, Sensationen: Sessions fürs stARTcamp Köln #sck13

Die Anmeldungen trudeln ein. Die Location steht. Die Verhandlungen mit dem Caterer laufen. Sponsoren lassen uns jubeln. Die To do-Listen liegen parat. Wir platzen vor Ideen, wie wir den Rahmen für das dritte stARTcamp Köln gestalten wollen.

Jetzt geht’s ums Herzstück: die Sessions! In den letzten beiden Jahren waren wir perplex und beglückt ob der Vielfalt, Tiefe und Experimentierfreude der Sessions, mit denen Ihr, unsere Teilnehmer, die Kölner stARTcamps erfolgreich und unvergesslich gemacht habt.

Das Programm - Foto: Oliver Schwarz

Sessionplan stARTcamp Köln 2011 – Foto: Oliver Schwarz

Für „Ersttäter”: Wie funktioniert die Sessionplanung? Weiterlesen

Countdown bis zum stARtcamp Köln #sck13

In vier Wochen ist es soweit: Am Freitag, den 13. September 2013 findet zum dritten Mal das stARTcamp Köln statt. Kleiner Adrenalinschock und große Vorfreude.

Siebzig Teilnehmer haben sich bereits angemeldet, darunter viele Wiederholungstäter. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! Schön finden wir aber auch, dass es immer neugierige Ersttäter gibt. Uns ist es von jeher ein Anliegen, nicht nur On- und Offline miteinander zu verbinden und eine Schnittstelle zwischen Digitalien und Kohlenstoffwelt zu sein, sondern auch alte Hasen und neugierige Menschen zusammenzubringen, für die das Internet noch eher Neuland (hihi) ist.

Heute haben wir das zweite Ticketkontingent freigeschaltet. Es gibt nun noch insgesamt sechzig Plätze, die wir vergeben können. Wenn Ihr unsicher seid: Im Blog findet Ihr die Dokumentation der letzten beiden Kölner stARTcamps. In diesem Jahr möchten wir unser Augenmerk besonders auf Kreativität richten. Ohne geht nicht nur im Social Web wenig: Es braucht Ideen, Geschichten, ein eigener Ausdruck und die Losgelassenheit im Kopf. Aber welche Sessions es dann im September geben wird, liegt wie bei allen Barcamps auch an Euch.

Also, kommt, lasst uns miteinander austauschen und lernen! Sagt es weiter. Teilt. Macht uns ausverkauft! Wir sind sicher, dass wir wieder einen wundervollen und bereichernden Tag miteinander haben werden.

Wir starten nun hier im Blog den Countdown bis zum Tag der Veranstaltung: Ihr werdet Interviews mit unseren (fabelhaften!) Sponsoren lesen. Wir machen Hangouts. Es wird Videos geben. Und natürlich versorgen wir Euch mit allen nötigen Informationen rund ums stARTcamp selbst.

Auf bald! Eure Herbergsmütter :-).

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P.S. Und lobt und preist unsere Sponsoren! Ohne sie könnte das stARTcamp Köln nicht stattfinden.

P.P.S. Warum es gut ist, das stARTcamp Köln zu unterstützen (von 2012, es gilt aber immer noch.)

P.P.P.S Der Hashtag für das stARTcamp Köln ist übrigens #sck13 und auf der famosen Twitterwall unseres Sponsors Die Socialisten kann man sich schon mal Tweets in Stimmung bringen.

Interview mit Annette Schwindt

Annette Schwindt
Annette Schwindt ist Kommunikationberaterin mit dem Schwerpunkt online-Kommunikation, Bloggerin und Autorin. Bisher war sie bei jedem stARtcamp Köln mit einer Vortragssession zugeschaltet und seit 2012 unterstützt sie das stArtcamp Kön auch als Sponsorin.
Das haben wir zum Anlass genommen, um ihr ein paar Fragen zu stellen.

Herbergsmütter:
Auf unserem Barcamp herrscht ja eine fröhliche Teilnehmer-Mischung. Es sind immer wieder viele dabei, die noch kaum Gehversuche in Sachen Social Media unternommen haben. Du wirst bereits zum dritten Mal als Expertin zugeschaltet. Was bedeutet es für dich, bestimmte Themen auch für Newbies zu präsentieren?

Annette Schwindt:
Wie ich schon bei der Zuschaltung zum allerersten stArtcamp Köln 2011 gesagt habe, werde ich nicht gern „Expertin“ genannt . ;-) Ich sehe mich als jemanden, der sich intensiv mit bestimmten Themen beschäftigt und andere an meinem Weg dahin und meinen Erfahrungen damit teilhaben lässt. Aufgrund meiner journalistischen Ausbildung hat sich dabei ein Schreibstil entwickelt, der sich als besonders laienkompatibel erwiesen hat. Das hab ich nicht geplant, das ist einfach passiert. Und interessanterweise hat genau das den Leuten gefehlt. Es gibt viele Blogs, die sich mit Facebook, Google+ und dem Social Web befassen, aber ganz andere Zielgruppen haben, zum Beispiel Unternehmen oder Marketingleute. Ich hab einfach mal gemacht und sozusagen so geschrieben, wie mir die Tastatur gewachsen ist. Und das kommt an. Das hätte aber genauso gut danebengehen können.

Herbergsmütter:
In einem deiner letzten Blogbeiträge hast du darüber geschrieben, dass du – nach anfänglichem Hadern – gerne der Erklärbar bist. Wir Herbergsmütter lieben ja Sockenpuppen-Theater. Fällt dir eine kreative Methode oder ein besonders gelungenes Beispiel für das Erklärbärentum ein?

Annette Schwindt:
Da fallen mir spontan zwei ein: Zum einen der Vortrag von Martin Oettin mit dem Fuchs  – der ist sicher ein Verwandter Eurer Sockenpuppen. ;-) Dadurch, dass der Mensch und die Puppe in ein kontroverses Gespräch geraten, prägen sich die Kernbotschaften viel besser beim Publikum ein als ein langweiliger Front-Vortrag nach Schema F.

Ein anderes Beispiel ist Gerhard Schröder mit seinen Erklärfotos zum Thema Google Hangout. Dabei führt er direkt vor, was erklärt werden soll und macht es so anschaulicher als wenn man nur Text vor sich hätte und alles erst mal selbst ausprobieren muss.

Und dann gibt es natürlich noch den Klassiker: die „… in plain English“-Videos.

Herbergsmütter:
Das kommende Barcamp wird noch stärker auf kreative Impulse setzen. Wir glauben, dass mehr als alle Tools der Welt eine zündende Idee fürs Kommunizieren entscheidend für den Erfolg ist. Hast du einen Tipp für die Ideenfindungsphase? Wie funktioniert das bei dir am besten?

Annette Schwindt:
Meine Themen ergeben sich immer ganz spontan, meist aus Nachfrage der Leser. Wenn ich zu einer bestimmten Sache immer wieder Fragen bekomme, dann klemme ich mich dahinter und schreibe einen entsprechenden Artikel. Damit zeige ich denen, die schon gefragt haben, dass ich zugehört und sie nicht vergessen habe. Gleichzeitig habe ich einen Artikel, auf den ich bei künftigen Fragen zur selben Sache verweisen kann. Dabei versuche ich so verständlich als möglich zu schreiben. Außerdem füge ich gern erzählende Elemente ein, in denen ich beschreibe, woher die Idee kam, oder was ich Kurioses beim Recherchieren erlebt habe. Ab und zu kommen mir dann auch Ideen für Grafiken oder Cartoons in den Sinn, die ich entweder selbst mit meinen bescheidenen Mitteln umsetze oder – wenn greifbar – jemanden dafür hinzuziehe, der das besser kann ;-)

Herbergsmütter:
Worte – Sprache – Schreiben … aus unserer Sicht hat hier äußerste Sorgfalt zu walten. Du gehörst als Autorin und ehemalige Journalistin auch zu den Sprachliebhabern. Welcher Social Media Kanal eignet sich deiner Meinung nach am besten, um sprachlich zu brillieren?

Annette Schwindt:
Das kommt ganz darauf an. Ich kenne Leute aus der Werbung, die schreiben geniale Tweets oder knackige Statusmeldungen, die man sofort anklicken möchte. Dieselben Leute bekommen aber Probleme, wenn es ums Formulieren längerer Texte geht. Andere können wunderbar in epischer Breite bloggen, kommen aber dort, wo es nur kurz geht, nicht auf den Punkt. Und wieder andere können beides. Ist also alles eine Sache der Begabung und der persönlichen Vorlieben.

Herbergsmütter:
Liebe Annette, vielen Dank für Beantwortung unserer Fragen! :)

Heidewitzka, es geht los! Anmeldung für das stARTcamp Köln 2013 #sck13

„Social Web ist schön, macht aber viel Arbeit“ heißt es am Freitag, den 13. September 2013 zum dritten Mal in Köln. Kunst, Kultur und Social Media? Das stARTcamp Köln stand von Beginn an auch für Kreativität!

Legendäre Sessions waren 2012 die Web-Scharade, bei der unter großem Hallo und mit viel Körpereinsatz pantomimisch Websites nachgespielt wurden und die Teilnehmer viel über Gestaltung und Aussage von Websites gelernt haben, und die Social-Media-Manager-Bastelstunde, bei der mit Papier, Schere, Kleber und enorm viel Fantasie Social Media Manager gebastelt wurden. Dass am Ende eher unmenschliche Wesen mit vielen Armen, Köpfen und futuristisch anmutenden Gerätschaften herauskamen, war bezeichnend.

Foto: Alice Scheerer

Foto: Alice Scheerer

Wir rufen auf zum kreativsten stARTcamp aller Zeiten! Weiterlesen

So war der Bunte Abend über Gamification #bunt13

Am vergangenen Samstag fand unser Bunter Abend über Gamification statt. Etwa 50 Leute fanden sich im Ehrenfelder Atelier Colonia ein. Bei Hagebutten- und Käse-Bütterken, Fassbrause und Kölsch ging’s drei Stunden lang um den Homo Ludens, Games und Gamification.

Wie es war, haben wir drüben auf unserer neuen Website beschrieben. Die Herbergsmütter wird unsere künftige Basistation. Sie ist noch im Werden begriffen.