stARTcamp Köln 2012 – Fragebogen für Social Media-Arbeiter

Wir würden gerne ein (un-) repräsentatives Stimmungsbild einfangen, wie Social Media Arbeit im Kulturbereich im Moment aussieht.
Wir haben uns sechs Fragen ausgedacht über deren Beantwortung wir uns sehr freuen.
Beantwortet sie als Kommentar in unserem Blog, per Mail, auf facebook – wie Ihr mögt. Wir veröffentlichen auf Wunsch auch gerne anonym.

stARTcamp Köln 2012
Fragebogen für Social Media-Arbeiter

1. Wo/für wen arbeitest Du, in welcher Position/Funktion?
2. Was (und wen) willst Du erreichen?
3. Welche Medien/Kanäle bedienst Du und in welcher Intensität?
4. Wie viel Zeit nimmt Deine Tätigkeit pro Tag/Woche/Monat in Anspruch?
5. Nenne drei wesentliche Bestandteile Deiner Arbeit!
6. Wie findest Du Ideen für Deine Arbeit?

14 Gedanken zu „stARTcamp Köln 2012 – Fragebogen für Social Media-Arbeiter

  1. @1 wenn dann fuer kulturelle Einrichtungen als Berater, bzw. im Studiengang Kulturarbeit an der FHP im Lehrbereich Medientheorie und Praxis@2 auf der einen Seite die MA der Einrichtungen, auf der anderen die Studierenden und Lehrenden@3alle ;-) nein nur die feur die man sich entscheidet….@4 mind, halbtags@5aufklären, beraten, erklären@6die kommen aus dem jeweiligen Kontext und dessen content

  2. 1. Frankfurter Buchmesse, PR Manager, Schwerpunkt Social Web2. Alle an der Buchmesse interessierten Menschen, Medien, Firmen. ("Stakeholder" in managerisch formuliert)3. Bin über 2 Tabs im Browser den ganzen bei Facebook / Twitter eingeloggt. Über meinen RSS Reader screene ich zusätzlich interessante Blogs & Websites. Seit 2012 auch Pinterest für attraktive Fotos. Fotos sind ungemein wichtig für Fanpages – ohne Fotos keine Resonanz. 4. Siehe 3.5. Interessante Inhalte finden. Interessante Inhalte erschaffen. Eigenes interessant darstellen (Website, Blog, Fanpage etc.)6. Socialwebbisch formuliert: Auf Facebooks via Abos / Interessenlisten von kreativen Leuten & Fanpages. RSS-Abos, Twitter, Pinterest. (….und regelmässig den Elektrischen Reporter gucken! :)

  3. 1. Wo/für wen arbeitest Du, in welcher Position/Funktion?Momentan gibts keine feste Kulturinstitution für die ich arbeite, wenn dann berate ich eher oder unterstütze Events wie das White Raven Festival. Nebenbei mache ich noch viel für KMUs.2. Was (und wen) willst Du erreichen?Manchmal die Öffentlichkeit, manchmal den Kunden der Institution, manchmal auch die Mitarbeiter – das kann ich nicht generell sagen. Das schält sich bei der Beratung in der Regel heraus.3. Welche Medien/Kanäle bedienst Du und in welcher Intensität?In der Regel: Twitter – viel, Facebook – häufig, Instagram – selten, Foursquare – selten, Blog – als Zentrale unabdingbar eigentlich, Path – seltenst, ab und an mal Slideshare oder Isssuu wenns um Print-Vorlagen geht, die nicht direkt als PDF ins Web sollen.4. Wie viel Zeit nimmt Deine Tätigkeit pro Tag/Woche/Monat in Anspruch?Ich arbeite in der Regel immer dann wenn der Rechner eingeschaltet und ich online bin. Ich habe keine festen Arbeitszeiten, definiert habe allenfalls für Telefonate mal eine Kernzeit – meistens verschwimmt das private und das berufliche allerdings sowieso als Freiberufler.5. Nenne drei wesentliche Bestandteile Deiner Arbeit!Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation – Tools kommen und gehen, aber die Grundzüge der Kommunikation und das WIssen darum wie Menschen agieren bleibt.6. Wie findest Du Ideen für Deine Arbeit?Durch das direkte Gespräch mit Kollegen, den Besuch von Messen oder BarCamps – dann natürlich auch im Internet.

  4. 1.) ich bin selbständig und berate – von Ausnahmen abgesehen – Kultureinrichtungen. Außerdem halte ich Workshops und unterrichte an Unis.2.) Meine Zielgruppe sind die Kultureinrichtungen bzw. all diejenigen, die im Social Media-Bereich arbeiten oder arbeiten möchten.3.) Twitter: intensiv Facebook: intensiv Blog: häufig Social Bookmarking: häufig RSS: intensiv Pinterest: gelegentlich Xing: gelegentlich alle anderen Tools kommen und gehen.4.) 24/7 nein Spaß, nicht ganz… ;-)5.) Lernen, Kommunikation, Konzepte6.) Gibt es einen Ort, wo man die nicht finden kann? :-) Aber ganz wichtig: nicht nur im Internet!

  5. #1. Wo/für wen arbeitest Du, in welcher Position/Funktion?Im Deutschen Currywurst Museum Berlin. Als Maskottchen. Ich heiße QWoo ("ku-wu").#2. Was (und wen) willst Du erreichen?Neugier für alltägliche Dinge wie die Currywurst wecken. Kontakte knüpfen. Potentiellen Besuchern das Currywurst Museum schmackhaft machen. Relevanz für die Stichworte Currywurst, Museum und Berlin.#3. Welche Medien/Kanäle bedienst Du und in welcher Intensität?Augen > Ohren > Mund > Twitter > Facebook > G+ > Instagram > foursquare > flickr > tumblr > … > [next big thing]#4. Wie viel Zeit nimmt Deine Tätigkeit pro Tag/Woche/Monat in Anspruch?Jede freie Internetminute. Es sei denn QWoo ist mal wieder in der Welt unterwegs, z. B. hier http://www.claudiumdiewelt.de/tag/qwoo#5. Nenne drei wesentliche Bestandteile Deiner Arbeit!Spaß+Neugier, Empathie+Kommunikation, Menschen+Internet.(Und Curry+Wurst natürlich.)#6. Wie findest Du Ideen für Deine Arbeit?Spielend, spontan, aus dem Bauch raus. (Manchmal auch nicht. Auch ok.)

  6. #1: Kulturportal http://www.Vioworld.de/ Akquise + Social Media#2: Kultureinrichtungen, Kulturschaffende#3: Blog (intensiv), Twitter (intensiv), FB (weniger), RSS-Feeds fürs Info-Management#4: 1-2 Std. pro Tag#5: Kundenkontakte, Monitoring, Austausch im Social Web#6: siehe Punkt 3

  7. #1 http://www.opernwerkstatt.net für die Heidenheimer Opernfestspiele, sonst als Berater für KMU und Institutionen#2 Einen Blick hinter die Kulissen liefern, die Akteure vorstellen, einen spannenden Betrieb vorstellen (Freilicht-Oper, als einer der letzten unverstärkt), Dialog#3 Blog, facebook, twitter, flickr – Im Saison-Betrieb (Proben-Beginn) mehrere Stunden am Tag, sonstige Herausforderung: Den Rest des Jahres ;)#4 In der Hauptzeit manchmal 3 – 4 Stunden am Tag, sonst durchschnittlich 1- 2 Stunden.#5 Zuhören, verstehen, planen, beschreiben, Dialog, Kommunikation (in jedweder Form)#6 Durch Austausch, Ansehen, Abgucken, neu erfinden, Ausprobieren ;)

  8. 1. Wo/für wen arbeitest Du, in welcher Position/Funktion?Beim Verlag Das wilde Dutzend bin ich fürs Marketing, Presse, Vertrieb und die transmediale Konzeption sowie das Storytelling zuständig. Diese Felder sind bei uns alle sehr stark auf Social Media ausgerichtet. Mit den imaginary friends berate und konzipiere ich für andere Kulturinstitutionen und Firmen im Bereich Trans- und Social Media.2. Was (und wen) willst Du erreichen?Erreichen muss ich tatsächlich sehr unterschiedliche Zielgruppen. Zum einen und an vorderster Stelle Leser, Mitspieler, Buchkäufer und Teilnehmer unserer Veranstaltungen. Zum anderen aber natürlich auch Buchhändler, Blogger, Presse und mit den imaginary friends mögliche Kunden und Auftraggeber.3. Welche Medien/Kanäle bedienst Du und in welcher Intensität?Meine drei Säulen im Social Media Bereich sind Twitter, Facebook und das Verlagsblog. Wir nutzen aber auch Vimeo bzw. YouTube, flickr und bei Pinterest, Foursquare und Instagram mischt sich die private mit der Verlagsnutzung. google+ vergessen. Sowas. Wir nutzen es – immer wenn ich dran denke. Bei den imaginary friends spielt Slideshare noch eine sehr wichtige Rolle, da wir auch viele Vorträge halten und Workshops geben, die sich dort gut abbilden lassen. 4. Wie viel Zeit nimmt Deine Tätigkeit pro Tag/Woche/Monat in Anspruch?Viel.5. Nenne drei wesentliche Bestandteile Deiner Arbeit!Lernen, Inspirationen sammeln, Ideen haben und umsetzen6. Wie findest Du Ideen für Deine Arbeit?Da kann ich mich dem bisher Genannten nur anschließen. Für mich ist das allerwichtigste aber mittlerweile: Pausen machen und ganz andere Dinge tun. Nur wenn der Kopf ein bisschen Luft hat, stellt er auch wieder interessante Verbindungen her und es fallen einem neue Dinge ein.

  9. 1. PaperC GmbH Head of Media Relations & Costumer Care, Product Development (geht nor hit Social Media, multichannelfeedback)2. Was (und wen) willst Du erreichen?Im Wesentlichen will ich erreichbar sein – find- und auffindbar, ansprechbar, persönlich und mit (Unternehmens-)Werten kommunizieren, PaperC nach auén Vertreten und unseren Usern einen guten Grund geben, uns mehr zu mögen als .. Social media dienst auch der Vernetzung mit unseren Partnerverlagen, Autoren, Experten und Branchenmedien.3. Welche Medien/Kanäle bedienst Du und in welcher Intensität?In dieser Reihenfolge nach investierter Zeit:Blog(s)Facebook GruppeFacebookpageEmpire AvenueTwittergoogle+youtubeDie Reichweite, Retention und die Qualität des Feedbacks spiegeln diese Reihenfolge wieder (keine Überraschung)4. Wie viel Zeit nimmt Deine Tätigkeit pro Tag/Woche/Monat in Anspruch?3-4 Stunden, sieben Tage die Woche: knapp 100h/monat5. Nenne drei wesentliche Bestandteile Deiner Arbeit!Recherche, Gespräch, Schreiben/Umsetzen6. Wie findest Du Ideen für Deine Arbeit??? Ich mach den Computer an… ? Naja, ich geh auch spazieren, rede miit Menschen – Instagram und Pinterest sind tolle Anregungen.Kuss, Wibke, bleib wacker.

  10. An dieser Stelle schon mal einen tiefen Knicks und ganz herzlichen Dank fürs Mitmachen und die Offenheit im Namen aller Herbergsmütter. Bitte gerne weiter so! :)

  11. 1. Kuffer Marketing GmbH (Gutscheinbuch.de / undSPAREN.de)2. B2C, B2B3. Twitter (1x/Tag), Facebook (min. 1x/Tag) Google+ (1x/Woche)4. So viel wie möglich und vom AG zugelassen5. Postings lesen, News lesen, Recherche6. Spontan in meinem Gehirn nach Anregung durch Kollegen oder andere Fanpages/Twitter-Accounts

  12. 1. Wo/für wen arbeitest Du, in welcher Position/Funktion?Als Chef einer kleinen Internetagentur bin ich auch der, der für die "Außendarstellung" und das Netzwerken etc. zuständig ist. Auch nimmt SoMe für uns als Dienstleister eine immer größere Rolle ein.2. Was (und wen) willst Du erreichen?Erweiterung und Pflege meines Netzwerkes. Informationsaustausch und -Generierung.3. Welche Medien/Kanäle bedienst Du und in welcher Intensität?Twitter, Xing, FB, G+ – in wechselnden Intensitäten. 4. Wie viel Zeit nimmt Deine Tätigkeit pro Tag/Woche/Monat in Anspruch?Ich habe aktuell da nur ein paar Stündchen für. Ca. 2-3 pro Woche.5. Nenne drei wesentliche Bestandteile Deiner Arbeit!Recherche, News und Netzwerk-Kommunikation6. Wie findest Du Ideen für Deine Arbeit?On- und offline. Meist mehr als umsetzbar/anwendbar sind.

  13. 1. Wo/für wen arbeitest Du, in welcher Position/Funktion?Unser PR-Büro macht die PR und Pressearbeit für die Freihandelszone – ensemblenetzwerk köln2. Was (und wen) willst Du erreichen?Publikum und Förderer für freies Theater und zeitgenössischen TanzBeim Stammpublikum geht es v.a. um Information: Termine, neue Produktionen und Premieren, Festivals, PreiseAußerdem geht es darum, neues Publikum zu erreichen: Kölner, die freies Theater und zeitgenössichen Tanz nicht kennen. Die wollen wir v.a. neugieirig machen. Die Kommunikation mit Förderern übernimmt die Freihandelszone selbst3. Welche Medien/Kanäle bedienst Du und in welcher Intensität?Intensiv: Presse (Print, Radio, TV), Webseite, Theaterportale, NewsletterBegleitend: Facebook, Anzeigen4. Wie viel Zeit nimmt Deine Tätigkeit pro Tag/Woche/Monat in Anspruch?Kurz vor und während der Produktionen und des Festivals Globalize:Cologne: 1 Arbeitskraft ganztägig (8 Std)Außerhalb der Spielzeit ist es ruhiger.5. Nenne drei wesentliche Bestandteile Deiner Arbeit!Texte für die jeweiligen Kanäle schreiben und streuen/veröffentlichen, mit Journalisten sprechen, strategisch beraten und natürlich: Premieren besuchen ;-) 6. Wie findest Du Ideen für Deine Arbeit?Einerseits im Austausch mit den Enselmbles der Freihandelszone, andererseit kommen uns viele Ideen durch die Arbeit mit ganz anderen Kunden, die gar nichts mir Kultur zu tun haben.

  14. Constanze Döring hat uns diese Antworten gegeben:1. Wo/für wen arbeitest Du, in welcher Position/Funktion?Ich arbeite für die Stadtbibliothek Köln und bin dort alsDiplom-Bibliothekarin in der Abteilung Schulservice und Digitale Dienstetätig. Neben der Konzeption und Durchführung von Klassenführungen bin ich für mehrere unserer Web 2.0-Kanäle verantwortlich.2. Was (und wen) willst Du erreichen?Ich möchte erreichen, dass man die Stadtbibliothek Köln mit zeitgemäßen Theman assoziiert und das altbackene Bild der Leihbücherei aus dem Kopf kriegt. Regale und Bücher gibt es zwar immer noch, aber eben auch Internet, E-Books, RFID, Online-Kataloge, WLAN-Nutzung, Multitouch, Whiteboard usw. Trotzdem sollten Bibliotheken dafür stehen, relevante, verlässliche und gute Informationen zu finden. Das betrifft alle, die Informationen suchen – nur leider wissen viele nicht, wie gut wir ihnen helfen können. Die will ichaber auch erreichen: mit Facebook und Twitter.3. Welche Medien/Kanäle bedienst Du und in welcher Intensität?Ich bediene Facebook und Twitter und gelegentlich Slideshare, um unsere Schülermaterialien auch von außen abrufbar zu machen.4. Wie viel Zeit nimmt Deine Tätigkeit pro Tag/Woche/Monat in Anspruch?Ich sitze ca. 2 Stunden über den Tag verteilt daran, die Accounts zubespielen (Beiträge verfassen, moderieren). 5. Nenne drei wesentliche Bestandteile Deiner Arbeit!Auf die Social Media bezogen: 1) Infos sammeln, 2) Eignung und Stil abwägen, 3) Monitoring6. Wie findest Du Ideen für Deine Arbeit?RSS-Feeds abfragen, mich von anderen Accounts inspirieren lassen,regelmäßige interne Besprechungen. Einfach Augen und Ohren aufhalten und schauen, was sich eignet.

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